Ich finde ja, dass die halbstündige Pause um vier, wo wir doch um fünf sowieso Feierabend haben, eine der blödesten Erfindungen dieser Bibliothek ist.
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Ich finde ja, dass die halbstündige Pause um vier, wo wir doch um fünf sowieso Feierabend haben, eine der blödesten Erfindungen dieser Bibliothek ist.
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Liebe Leute,
da die Katze mit Hut zur Zeit damit beschäftigt ist, das Zusammenleben mit einem Klabautermann zu lernen, ein akademisches Transcript zu bekommen, sich mit der englischen sowie deutschen Bürokratie herumzuschlagen und zu allem Überfluss auch noch eine persönliche Begründung des Studienwunsches zu schreiben…
… gibt es bis zum Wochenende erstmal nichts Neues hier.
Ich würde gerne was erzählen, es gibt viel zu sagen, aber es ist einfach keine Zeit da.
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Gestern ist der Klabautermann gelandet und hat mich in der Mittagspause besucht
Dann hat er sich bei mir häuslich eingerichtet – zumindest ein bisschen.
Außerdem haben meine beiden Mitstreiter und ich den Montag freibekommen, um zu einer Veranstaltung für „Jungbibliothekare“ in London zu gehen – die offizielle Bezeichnung für unseren Job ist ja Graduate Trainee, aber das übersetz mir mal einer!
Ich bin jedenfalls froh, dass der Klabautermann jetzt hier ist und morgen das Wochenende anfängt. Die Woche war ziemlich stressig, und insofern kann ich das jetzt gut gebrauchen.
Übrigens hat der Gute über monster.co.uk schon ein paar Mails mit Jobangeboten bekommen… drückt uns die Daumen, dass da bald was klappt!
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… ist morgen, denn dann wird der Klabautermann mit Sack und Pack bei mir vor der Tür stehen und einziehen. Ich kann es noch nicht so ganz fassen und hoffe, morgen nicht von der Realität vollkommen geplättet zu werden. Das Leben der Katze mit Hut bleibt also weiterhin spannend.
Außerdem werde ich mich demnächst um meine Bewerbungen für Masterstudiengänge kümmern müssen und das ist alles andere als einfach. Die Deutschen sind nicht das einzige Volk, das undurchschaubare bürokratische Hürden um alles Mögliche aufbaut, sag ich dazu nur.
Und wie ist bei euch so?
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Ich sag’s ja immer wieder: Ich bin hier wirklich unter ein seltsames Völkchen geraten. Das neueste Projekt meiner Kollegin aus der Fernleihe gibt es hier zu sehen:
Sie strickt. Genauer gesagt, kleine Mützen für „innocent“-Smoothieflaschen. Von jeder verkauften bemützten Flasche gehen soundsoviel Pence an eine wohltätige Organisation namens „Age Concern“, die sich um alte Leute kümmert, die im Winter frieren.
Wenn man micht fragt: Ich würde lieber das Geld, was für Wolle, Stricknadeln etc. ausgegeben wurde, direkt spenden, als sowas Sinnloses zu machen. Denn was wird mit den Mützen passieren? Die meisten Leute werden die doch wegwerfen, weil man mit denen nichts weiter anfangen kann. Gut, als Eierwärmer sind sie vielleicht noch wiederverwendbar, aber selbst von denen braucht man allerhöchstens einen pro Person.
Meine Kollegin lässt sich von solchen Argumenten anscheinend nicht beeindrucken; zumindest strickt sie seit Mitte September und hat mittlerweile ca. 60 Mützen zusammen.
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Vor ein paar Tagen bin ich mal wieder umgezogen, da der Klabautermann ja bald hierhin und somit mit mir zusammenzieht. Noch 11 Tage müssen wir uns gedulden, und hoffentlich findet er hier schnell einen Job, sonst bin ich bald eine ziemlich arme Katze und muss meinen Hut verkaufen.
Wie dem auch sei, ihr bekommt jetzt einfach mal ein paar Fotos vom neuen Heim zu sehen. Zum Vergrößern draufklicken.
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Oder so.
Mein Süßer und ich waren gestern Abend in der FABRiK in Hamburg-Altona, um uns Achim Reichel samt Band anzuschauen und vor allen zu -hören. Vor ungefähr einem Jahr haben wir die Truppe schon mal gesehen, und zwar im Stadtpark. Gemocht habe ich seine Musik ja schon immer, seit mir im zarten Alter von 13 Jahren (also quasi vor einem halben Leben, wenn man es mathematisch nimmt) mein Vater mal eine Kassette bespielte, welche er mit „Deutscher Rock“ beschriftete. Zwischen Klassikern wie „Kinder an die Macht“ oder „Die weißen Tauben sind müde“ fand sich unter Anderem darauf auch „Der Spieler“ von einem jungen Mann namens Achim Reichel. Sozusagen die Einstiegsdroge. Ein paar Jahre später lief mir dann die Regenballade über den Weg, und letztes Jahr habe ich es dann auch endlich mal geschafft, den Guten live zu sehen. Der setzt sich ja seit einigen Jahren mit der (nord)deutschen Dichtung sowie mit Volksliedern auseinander, und das auf eine ganz fantastische Art und Weise.
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Gestern vor zwei Jahren bin ich zum ersten Mal in meinem Leben nach Hamburg gefahren. Zwei Wochen vorher hatte mich ein gewisser Klabautermann in Münster besucht.
Und seit einer Woche ist der Gute bei mir in England.
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Online-Drama war ja schon immer einer der Gründe, weshalb ich das Internet so liebe. Besser als jedes Fernsehprogramm, man holt sich ein bisschen Popcorn oder Chips und schaut dann, welch seltsame Blüten das Fandom der momentanen Wahl treibt. Das letzte Drama dieser Art, das ich jetzt miterlebt habe, geht allerdings selbst mir ein bisschen weit: eins der wahrlich besseren Blogs der Netzwelt löst sich auf. Oder doch nicht? Weiterlesen »
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Englische Busse haben nur eine Tür, nämlich die vorne. Das bedeutet, dass sowohl die Einsteigenden als auch die Aussteigenden nur diese Tür nutzen können, um ein- bzw. auszusteigen. Ausserdem haben sie meistens keine trennenden Stangen o. ä. zwischen Ein- und Aussteigerteil, was dazu führt, dass erstmal alle aussteigen, die aussteigen müssen, und dann erst kann man einsteigen. Allerdings dauert das auch so seine Zeit, wenn Leute dabei sind (und das sind sie meistens), die noch bezahlen müssen. Fahrkartenautomaten für Busse gibt es hier nämlich nicht, sondern man muss sich die Fahrkarten entweder im Reisebüro oder beim Fahrer kaufen. Wenn man, wie ich, schon eine Karte hat, würde man in Deutschland einfach hinten einsteigen, aber aufgrund zuerst erwähnter Konstruktionseigenheit englischer Busse ist das ein Ding der Unmöglichkeit.
Zusammengenommen führt all das dazu, dass aus der vorgesehenen einen Minute Aufenthalt an einer Haltestelle schnell auch mal fünf werden können, und daher sind die Busse hier eigentlich so gut wie nie pünktlich.
Passt mir aber ganz gut, denn ich bin das morgens meistens auch nicht.
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