Die spinnen, die Engländer

Ich sag’s ja immer wieder: Ich bin hier wirklich unter ein seltsames Völkchen geraten. Das neueste Projekt meiner Kollegin aus der Fernleihe gibt es hier zu sehen:

Sie strickt. Genauer gesagt, kleine Mützen für „innocent“-Smoothieflaschen. Von jeder verkauften bemützten Flasche gehen soundsoviel Pence an eine wohltätige Organisation namens „Age Concern“, die sich um alte Leute kümmert, die im Winter frieren.

Wenn man micht fragt: Ich würde lieber das Geld, was für Wolle, Stricknadeln etc. ausgegeben wurde, direkt spenden, als sowas Sinnloses zu machen. Denn was wird mit den Mützen passieren? Die meisten Leute werden die doch wegwerfen, weil man mit denen nichts weiter anfangen kann. Gut, als Eierwärmer sind sie vielleicht noch wiederverwendbar, aber selbst von denen braucht man allerhöchstens einen pro Person.
Meine Kollegin lässt sich von solchen Argumenten anscheinend nicht beeindrucken; zumindest strickt sie seit Mitte September und hat mittlerweile ca. 60 Mützen zusammen.

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