Dummerweise…

…habe ich das Datenkabel meiner Digitalkamera in Deurschland liegen gelassen, sonst koennte ich euch jetzt ein paar Bilder von skurrilen Dingen in London zeigen. Abgesehen davon habe ich vor zwei Tagen einen englischen Volkssport, genannt „Queueing“, betrieben, um im Science Museum zur Launchpad-Abteilung zu gelangen. Launchpad ist laut Science Museum eine interaktive Reise durch die Welt der Physik. Und da ich immer sehr fuer interaktive Museen bin, dachte ich mir, „gehste doch mal rein, kost ja nix“.

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London

Eigentlich wollte ich ja ein paar Tage frueher nach Colchester fahren, wo ich demnaechst arbeiten werde. Aber mein neues Zimmer wird erst am 31. frei und es gibt in der Stadt keine Uebernachtungsmoeglichkeit, die innerhalb meines finanziellen Rahmens liegt, da die Bed and Breakfasts einem grundsaetzlich den Preis fuer 2 Leute berechnen und die Hotels auch fuer einen alleine schon so teuer sind.

Also habe ich eine Freundin, die in London lebt, angerufen und sie gebeten, mich doch fuer ein paar Tage aufzunehmen. Jetzt schlafe ich mit ihr in einem Doppelbett und werde heute mal die Hauptstadt unsicher machen, indem ich das British Museum anschaue. Ich war ja schon mehrmals da, aber ich habe immer noch nicht alles gesehen. Und das Schoene ist, dass es ja nichts kostet ausser Zeit, und davon habe ich gerade eine Menge.

Ärger, Du kannst mich nicht anschmieren

Da denkt man monatelang: „Mann, was für ein Scheiß-Abzockerverein! Ich habe meine Fördermitgliedschaft bei denen doch ordnungsgemäß gekündigt, und sie buchen mir schon wieder was vom Konto ab!“

Ich brauche ja bei sowas (Beschwerden etc.) immer etwas länger. Da ich aber bald nach England gehe und das Konto daher möglichst bald ohne viel Trara schließen möchte, musste ich mir heute dann doch mal ein Herz fassen und bei besagtem Verein anrufen.

„Ja, da habe ich SIe schon gefunden. In der Verwaltung ist das auch eingetragen, dass Sie gekündigt haben. Der Kollege hat offenbar nur vergessen, Sie aus dem Bankingprogramm zu nehmen. Eindeutig unser Fehler, Entschuldigung.“

Außerdem hat die Uni Manchester meine kompletten Reisekosten zum Interview dort bezahlt, womit ich nicht gerechnet hatte. Ich werde das Gefühl nicht los, dass demnächst irgendetwas ganz Schlimmes passieren muss…

Online!

Endlich ist mein Anschluss freigeschaltet! Ich fühle mich wieder wie ein ganzer Mensch! Und habe erst einmal eine Mail aus England beantwortet. Ich hoffe, die WG, die ich angeschrieben habe, nimmt mich auf, denn ich habe keine Lust, großartig weiter zu suchen, zumal ich ja vorerst nur für einige Monate ein Zimmer brauche. Ich bin weiterhin gespannt.

Nun muss ich aber etwas arbeiten, damit ich hier nicht zu viel rumspiele.